„Sie haben Krebs“. Rund eine halbe Millionen Menschen pro Jahr erhalten in Deutschland diese Diagnose.Zentrum für Krebsregisterdaten. Verfügbar unter: https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Krebs_gesamt/krebs_gesamt_node.html. Abgerufen am: 29.01.2026. Viele Patient:innen und Angehörige berichten, dass sie dies wie einen Sturz aus der normalen Wirklichkeit erleben.Gerdes N. Der Sturz aus der normalen Wirklichkeit und die Suche nach Sinn. Ein wissenssoziologischer Beitrag zu Fragen der Krankheitsverarbeitung bei Krebspatienten. Referat auf der 2. Jahrestagung der "Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychoonkologie e.V." in Bad Herrenalb, 1984. Das komplette Leben gerät aus dem Gleichgewicht – nichts ist mehr so, wie es mal war. Der Versuch, darüber zu reden, ist oft ein Kampf gegen die eigene Sprachlosigkeit.
Doch gerade in schwierigen Momenten kann das Gespräch mit Familie und Freund:innen eine Brücke bauen, um gemeinsam den neuen Alltag zu meistern. Aber wie kann ich aussprechen, was mich bewegt? Was kann ich dabei meinem Gegenüber zumuten? Oder wie kommuniziere ich, dass ich gerade nicht darüber reden möchte? Die Initiative #gemeinsamgegenkrebs soll dabei helfen, Antworten auf diese und viele weitere Fragen zu finden. Auf dieser Seite haben wir daher praktische Hilfestellungen, Anregungen und fundierte Informationen rund um die offene Kommunikation im Umgang mit Krebs zusammengestellt.